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Mikromobilität

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) zeigt die ivm in der Broschüre „Zukunftsfeld Mikromobile: E-Tretroller & Co“ den Status Quo sowie mögliche Anwendungsfelder von Mikromobilen auf und liefert Handlungsempfehlungen für Kommunen und kommunale Aufgabenträger in der Region Frankfurt Rhein Main.

Die Broschüre:

»Die Interessen und Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer sollen bei der Gestaltung und Aufteilung des öffentlichen Verkehrsraums Berücksichtigung finden.«

Kommunikation und Abstimmung

Kommunikation zwischen den verantwortlichen bzw. notwendigen Akteuren (z. B. Öffentliche Nahverkehrsbetriebe, Kommunen mit ihren Planungsbehörden und der Stadtverwaltung, politische Gremien, Versicherungsunternehmen, Interessenverbände für schutzbedürftige Verkehrsteilnehmer, etc.) zur abgestimmten Kooperation mit Sharing-Anbietern sowie Aufklärung und fortlaufende Information der Bürger in der Region Frankfurt RheinMain…

Vernetzte Mobilität

Nachhaltige Personenmobilität bedarf eines ganzheitlichen Ansatzes. D.h. Integration des Angebots an ausleihbaren Elektrokleinstfahrzeugen in bestehende ÖPNV-Systeme zur Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs. Über intermodale Plattformen ist bereits die Möglichkeit zur sinnvollen Verknüpfung mit dem ÖPNV geschaffen…

Infrastruktur

Da Radwege die primäre zulässige Verkehrsfläche für Elektrokleinstfahrzeuge sind, ist eine erhöhte Verkehrsdichte durch Elektrokleinstfahrzeuge auf den Radverkehrsanlagen zu erwarten, vielerorts werden Kapazitätsgrenzen erreicht. Das Konfliktpotenzial zwischen Nutzern der Mikromobile und anderen Verkehrsteilnehmern wurde im Expertenworkshop am 26.02.2019 von den kommunalen Akteuren als sehr hoch eingeschätzt. Außerdem ist die Schaffung geeigneter Abstellflächen erforderlich, um die Ordnung im öffentlichen Raum sicher zu stellen…

Flächendeckendes Mobilitätsangebot

Der Fahrzeugbestand verschiedenster Sharing-Anbieter und die Fahrzeugverteilung sollen ein flächendeckendes Angebot gewährleisten, ohne Stadtgebiete mit zu vielen Sharing-Fahrzeugen zu überlasten…

Mitnahme im ÖPNV

Die Mitnahme von Mikromobilen im ÖPNV ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt. Sie unterliegt den Regelungen der Allgemeinen Beförderungsbedingungen für den Straßenbahn- und Obusverkehr sowie Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen (BedBefV). Elektrokleinstfahrzeuge und andere Mikromobile sind im Sinne dieser Verordnung als „Sachen“ zu betrachten. Ein Anspruch auf Beförderung besteht nach dem BedBefV grundsätzlich nicht. Die einzelnen Verkehrsunternehmen können individuelle Regelungen definieren…

Forschung, Begleitung bei der Einführung & Evaluation

Eine Empfehlung für eine forschungsbegleitete Implementierung von Sharing-Systemen, u.a. zur Evaluierung der Auswirkungen auf die Verkehrsentwicklung und der Beurteilung der Nachhaltigkeit…

Ansprechpartnerin
Heike Mühlhans

DOWNLOADS

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Zukunftsfeld Mikromobile: E-Tretroller & Co


Anforderungen und Handlungsmöglichkeiten für Kommunen und kommunale Aufgabenträger in der Region Frankfurt RheinMain. Broschüre [Pdf 13 MB]

 

Fahrzeugsteckbriefe. Übersicht zu mikromobilen Fahrzeugen

Das Fraunhofer IML, Center für Logistik und Mobilität, analysierte im Auftrag der ivm 179 mikromobile Fahrzeugmodelle und fasste ihre wichtigsten Eigenschaften in 11 Steckbriefen zusammen. [Pdf 1 MB]

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Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML)
Projektzentrum Verkehr, Mobilität und Umwelt
Joseph-von-Fraunhofer Straße 9, 83209 Prien am Chiemsee

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Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)

Elektrokleinstfahrzeugeverordnung – Fragen und Antworten

 

Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf ivm GmbH - https://www.ivm-rheinmain.de

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