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Mit neuen Angeboten in die Radsaison 2018!

24. April 2018, Frankfurt am Main. Regionalpark RheinMain und Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und MObilitätsmanagement zeigen wie’s geht!

Die Radsaison 2018 in der Region Frankfurt RheinMain startet mit vielen Neuerungen zum Radverkehr: Die Neuauflage der Freizeitkarte zur Regionalpark Rundroute informiert über Sehens- und Wissenswertes entlang der rund 190 km langen Radroute, die durch die Metropolregion Frankfurt RheinMain führt. Die neue App des Radroutenplaners Hessen und die neue Meldeplattform Radverkehr gehen mit zusätzlichen Funktionalitäten an den Start.

On tour – v.l.n.r.: L. Heber (Hochtaunuskreis), S. Jesse (Gemeinde Wehrheim), C. Jäger (Erste Kreisbeigeordnete), H. Mühlhans (Geschäftsführung ivm), R. Bernhard (ivm), Landrat U. Krebs, K. Schmidt (Geschäftsführung Regionalpark RheinMain) (Quelle Foto: M. Jacquemin)

Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises und Aufsichtsratsvorsitzender der ivm sowie Claudia Jäger, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach und Aufsichtsratsvorsitzende der Regionalpark RheinMain GmbH, haben sich gemeinsam mit der Politik und radbegeisterten Akteuren aus der Region Frankfurt RheinMain heute aufs Rad gesetzt und einen Teil der Route getestet.

Mit Radroutenplaner-App scannen und Radtour sehen!

„Ob zur Arbeit oder in der Freizeit, die Routen des Regionalparks lassen sich sowohl für einen täglichen Weg als auch für den Ausflug mit der ganzen Familie nutzen“, erläutert Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises und Aufsichtsratsvorsitzender der ivm die Idee der Tour. „Der heutige gemeinsame Auftakt in die Radsaison unserer regionalen Gesellschaft für integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement und dem Regionalpark zeigt, dass das Radfahren sowohl in der Freizeit wie auch im Alltag einen hohen Stellenwert in der Region hat und noch weiter an Bedeutung gewinnen wird. Es unterstreicht die enge und gute Zusammenarbeit beider Institutionen.“

„Die Freizeitkarten sind das Markenzeichen des Regionalparks RheinMain“, erläutert Claudia Jäger „Mit verschiedenen Touren, Routen und Wegen, die zu den vielen besonderen Ecken im Regionalpark RheinMain führen, animieren sie dazu, die Kultur- und Naturlandschaft des Rhein-Main-Gebietes mit offenen Augen zu betrachten und zu erleben. Mit der neuen Rundroutenkarte für den Regionalpark haben wir umfassende Informationen zur Landschaft in RheinMain sowie den Angeboten des Regionalparks kompakt zusammengefasst. Denn die Karte zeigt nicht nur den in Rot markierten 190 km langen Verlauf der Rundroute, sondern auch die von ihr abzweigenden und nach Frankfurt und in die Region führenden weiteren Routen des Regionalparks. So lassen sich die Wege auch für den täglichen Weg zur Arbeit nutzen.“

„Der Radroutenplaner Hessen, den die ivm mit Unterstützung des Landes seit nunmehr 11 Jahren erfolgreich betreibt, bietet die Möglichkeit, sich aktuell und online über den genauen Routenverlauf, das Höhenprofil und die Streckenlängen zu informieren und die Regionalparkrouten unmittelbar in eigene Touren einzuplanen“, erläutert Landrat Ulrich Krebs. „Mit der neuen App, die ab Mai in den App-Stores verfügbar sein wird, kann man sich künftig auch unterwegs direkt navigieren lassen.“„ivm und Regionalpark haben damit einen echten Mehrwert für das Radfahren geschaffen“, sind sich die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden einig.

Bei der aktuellen Neuauflage der Rundroutenkarte handelt es sich um eine erste Komplettüberarbeitung der Auflage von 2011. Das Kartenblatt hat den Maßstab 1:50.000. Die Freizeitkarte ist in der neuen Auflage um einen Falz größer geworden. Das hat den Vorteil, dass die Anschlüsse zu den weiteren Regionalparkrouten deutlicher erkennbar sind, bzw. die Übersicht über das Streckennetz vereinfacht wird.

Die Produktfamilie des Radroutenplaners geht mit der vollständig neu überarbeiteten Meldeplattform mit einer zusätzlichen Neuerung an den Start. Ob Schlaglöcher, fehlende Markierungen, zugewachsene oder verschmutzte Radwege – solche und andere Schäden können Radfahrer und Radfahrerinnen über die Meldeplattform Radverkehr direkt an die zuständige Kommune melden.

„Die Meldeplattform ist ein echtes Erfolgsmodell, der direkte Draht zur Verwaltung ein toller Service für Bürgerinnen und Bürger“, freut sich Landrat Ulrich Krebs über den Relaunch der Webseite. „Und für unsere Gemeinden vereinfacht die Meldeplattform die Kommunikation zu ihren Bürgerinnen und Bürgern. Ein Angebot, das jeder hessischen Kommunen kostenlos zur Verfügung steht und auf keiner kommunalen Webseite fehlen sollte.“ „Die internetbasierte Meldeplattform Radverkehr ist ein einfacher und wirkungsvoller Schritt zur Verbesserung der Radinfrastruktur, zur Förderung des Radverkehrs und unterstützt damit nachhaltig die Mobilität in hessischen Kommunen“, ergänzt Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm.

Die aktuelle Radstrecke führte auf rund 23 km entlang über verschiedene Regionalparkrouten vom Sitz der ivm in Frankfurt Gateway Gardens über Kelsterbach, Hattersheim am Main und den Regionalpark Portal Weilbacher Kiesgruben zur Flörsheimer Warte.

Pause der Gesellschaft am Regionalparkhaus (Quelle Foto: M. Jacquemin)

Die besonders gestalteten Routen des Regionalparks verbinden die Wegenetze und Sehenswürdigkeiten vieler Kommunen. Sie öffnen Perspektiven auf weitere große Projekte für die Region. Die Aussichtsbastion an der A3, das Haus des Dichters oder auch das Rosarium in Hattersheim sind weithin sichtbare Landmarken und nur einige der markanten Wegepunkte auf der Strecke. „Natur und Ballungsraum werden auf einzigartige Weise miteinander verbunden“, sagt Kjell Schmidt, Geschäftsführer des Regionalparks. Damit die Regionalparkroute auch in der gesamten Region sichtbar ist, wurden bereits mehr als 60 Sitzkieselgruppen aufgestellt. Zudem wird in den nächsten Jahren entlang der gesamten Regionalpark Rundroute eine Kilometrierungsmarkierung auf die Wegedecke aufgebracht, die eine tolle Alternative zur
klassischen Beschilderung ist.

Der Radschnellweg von Darmstadt nach Frankfurt ist ein wichtiger Schritt, auch die Angebote für Alltagsradler und insbesondere Pendler zu verbessern“, sagt Manfred Ockel, Bürgermeister von Kelsterbach. Er ist im Dienste der Regionalpark Südwest gGmbH auch für den Bau des ersten Radschnellweges in Hessen zuständig.
Große Pläne hat auch der Main-Taunus-Kreis. Erst in der vergangenen Woche stellte der Kreis sein umfassendes Radverkehrskonzept vor, mit dem ebenfalls die Alltagswege mit dem Rad durch Lückenschlüsse und neue Radwege verbessert werden sollen. „ Mit der Wiederbelebung der alten Elisabethenstraße wollen wir zudem einen weiteren Anschluss zwischen dem Main-Taunus-Kreis und Wiesbaden und an den Regionalpark schaffen“, so Johannes Baron, zuständiger Dezernent im Main-Taunus-Kreis.

„Der Aussichtspunkt in Weilbach mit Blick auf die Frankfurter Skyline, Odenwald und Feldberg im Taunus und die zentralen Verkehrsachsen A3, Wiesbadener Kreuz und ICE-Schnellstrecke sowie der Flughafen vereinen, was unsere Region ausmacht“, war das einhellige Resumee der Teilnehmer der Auftakttour.

Die Auftakttour 2018 ist zum „Nachradeln“ im neuen Radroutenplaner Hessen unter www.radroutenplaner.hessen.de als Tourentipp enthalten, der Regionalpark bietet viel Sehenswertes unterwegs.

Die Freizeitkarte zur Regionalpark Rundroute ist zukünftig in den Regionalpark Portalen Weilbacher Kiesgruben und Wetterpark Offenbach sowie in den Kommunen und Bürgerbüros der Region kostenlos erhältlich.

Auch kann sie gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlages kostenlos bestellt werden.

Infos zur Bestellung unter: www.regionalpark-rheinmain.de

Die Meldeplattform Radverkehr ist über www.meldeplattform-radverkehr.de sowie den Hessischen Radroutenplaner erreichbar.

Ansprechpartnerin
Heike Mühlhans
logo_radroutenplaner

WEITERFÜHRENDE INFORMATION

Radroutenplaner Hessen

Der Radroutenplaner Hessen kennt die besten Routen. Ob auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit. Grundlage des Radroutenplaners ist ein Radnetz von mehr als 23.000 km in ganz Hessen. Über 135 Themenrouten wie z.B. die Regionalparkrouten und mehr als 60 Tourentipps mit mehr bieten Freizeitradlern ein breites Tourenangebot. Für Schülerinnen und Schüler gibt es ein extra ausgewiesenes Schülerradroutennetz, welches als Schülerradroutenplaner bereits für die Region Frankfurt RheinMain verfügbar ist und ab Sommer 2018 sukzessive für alle hessischen Schulen ausgeweitet werden soll.
Ab Ende Mai ist die die neue App des Radroutenplaners mit Navigationsfunktion dann auch direkt für das Smartphone verfügbar. Damit haben Radler die Möglichkeit nicht nur ihre Route zu planen, sondern können unterwegs auf alle wichtigen Informationen rund um die Route zurückgreifen. Eine wesentliche Neuerung: Nicht nur Informationen zu Baustellen sind im Radroutenplaner und der App vorhanden, beim Routing werden automatisch ausgewiesene Alternativrouten berücksichtigt, so dass auch für Radfahrer gilt, was für Autofahrer schon längst üblich ist.
Eine neue Funktionalität von Radroutenplaner und App hat der Regionalpark bereits umgesetzt. Jeder kann eigene Tourenvorschläge erstellen und diese im Radroutenplaner für alle sichtbar hochladen. Der Regionalpark hat so seine Tourenvorschläge für den Vatertag bereits erstellt und verweist von seiner neuen Seiten direkt auf die Tourenvorschläge.

Meldeplattform Radverkehr

Über die Meldeplattform Radverkehr können Radfahrer und Radfahrerinnen Schlaglöcher, fehlende Markierungen, zugewachsene oder verschmutzte Radwege – solche und andere Schäden direkt an die zuständige Kommune melden. Die neu überarbeitete Meldeplattform ging Anfang März 2018 mit neuem Layout und verbesserten Funktionalitäten an den Start.
In Hessen sind bereits über 250 Kommunen an die Meldeplattform angeschlossen. Für jede Kommune sind ein oder mehrere konkrete Ansprechpartner hinterlegt. So wird sichergestellt, dass die eingegebenen Meldungen kompetente Mitarbeiter erreichen. Und das unabhängig von Öffnungszeiten kommunaler Verwaltungen und ohne dass der Meldende wissen muss, wer für sein Anliegen zuständig ist.
Die Nutzung der Meldeplattform für Bürgerinnen und Bürger ist einfach. Erkannte Mängel können mit Hilfe von Kategorien beschrieben und bei Bedarf mit eigenen Fotos veranschaulicht werden. Eine digitale Karte hilft bei der Verortung der Meldung. Ist die Meldung eingegeben, ermittelt die Meldeplattform die zuständige Kommune und informiert automatisch den zugehörigen Ansprechpartner vor Ort.
Die Meldeplattform Radverkehr hilft zudem den beteiligten Kommunen bei der Verwaltung der Meldungen. Diese können weitergeleitet werden, sofern andere Teile der eigenen Verwaltung oder externe Bearbeiter eingebunden werden müssen. Die Meldeplattform ermöglicht die Kontaktaufnahme mit dem Meldenden bei Rückfragen, oder um ihn/sie über die erfolgreiche Erledigung des Hinweises zu benachrichtigen.
Seit dem Start der Meldeplattform im Jahr 2009 wurden über 10.000 Meldungen eingegeben und bearbeitet – viele gute Beispiele für einen erfolgreichen Austausch zwischen Bürgern, Bürgerinnen und der Verwaltung. Auch deshalb erhielt die Meldeplattform Radverkehr den Deutschen Fahrradpreis – „Best for Bike 2010“ als fahrradfreundlichste Entscheidung des Jahres 2010. Seit März 2018 wird dieser Erfolg mit der neuen Meldeplattform fortgeführt.

Der Regionalpark RheinMain

Die Rhein-Main-Region zählt als dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Region zu den drei größten Metropolregionen Deutschlands und ist dennoch überraschend grün. Felder, Wiesen und Wälder reichen bis weit in den Kern des Ballungsraums und bieten den Bewohnern der Region ein Erholungsangebot direkt vor ihrer Haustür. Damit dies so bleibt, werden die für unsere Lebensqualität so wichtigen Landschaftsräume im Regionalpark RheinMain verbunden und so für den Besucher erlebbar gemacht. Bis heute sind bereits über 300 Regionalparkprojekte als attraktive Ausflugsziele entstanden. Streuobstwiesen, Feuchtbiotope, Kunstwerke und historische Zeugnisse, aber auch Aussichtspunkte und Spielangebote eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die umgebende Landschaft. Ein 550 km langes ausgeschildertes Routennetz verbindet sie miteinander und bietet abwechslungsreiche Ausflüge.Regionalpark

Auftakt in die Radsaison 2018 – Von Gateway Gardens zur Flörsheimer Warte

Die Auftakttour in die Radsaison 2018 der Region Frankfurt RheinMain führt von dem neuen Standort Gateway-Gardens, einer ehemaligen Konversionsfläche der US-Amerikaner am Frankfurter Flughafen, über rd. 23 km auf der Regionalparkroute zur Flörsheimer Warte.Die Strecke bietet dabei viel Sehens- und Erlebenswertes und vereint zweifellos alles, was die Region Frankfurt RheinMain ausmacht. Am Start selber eröffnet sich aktuell ein Blick in die derzeit wohl größte S-Bahn-Baustelle der Region.
Die besonders gestalteten Routen des Regionalparks verbinden die Wegenetze und Sehenswürdigkeiten vieler Kommunen. Sie öffnen Perspektiven auf weitere große Projekte für die Region. Die Aussichtsbastion an der A3, das Haus des Dichters oder auch das Rosarium in Hattersheim sind weithin sichtbare Landmarken und nur einige der markanten Wegepunkte auf der Strecke. Natur und Ballungsraum werden auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Freizeitkarte Regionalpark Rundroute

Die Freizeitkarte zur Regionalpark Rundroute ist zukünftig in den Regionalpark Portalen Weilbacher Kiesgruben und Wetterpark Offenbach sowie in den Kommunen und Bürgerbüros der Region kostenlos erhältlich.Auch kann sie gegen Zusendung eines frankierten Rückumschlages kostenlos bestellt werden. Infos zur Bestellung…

Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf ivm GmbH - https://www.ivm-rheinmain.de

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