Artikel drucken

Wende im Pendelverkehr

Wende im Pendelverkehr – wie Bund und Kommunen den Weg zur Arbeit fairer und klimagerechter gestalten können.

 Mit der Studie „Wende im Pendelverkehr – wie Bund und Kommunen den Weg zur Arbeit fairer und klimagerechter gestalten können“ haben die AGORA Verkehrswende und das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung untersucht, was Bund und Kommunen tun können, um eine grundlegende Trendwende im Pendelverkehr einzuläuten. Sie sagen: „Pendler:innen brauchen von der Politik einen Plan, wie sie zukünftig klimafreundlich zur Arbeit kommen können – im Einklang mit Deutschlands Weg zur Klimaneutralität.“

In unserem 6. Impuls zur nachhaltigen Pendelmobilitätdiskutieren wir gemeinsam mit dem verantwortlichen Projektleiter

Philipp Kosok von der AGORA Verkehrswende

die aktuellen und erforderlichen rechtliche Rahmenbedingungen und wie hierdurch die Handlungsspielräume auf kommunaler Ebene im Sinne der Verkehrswende verbessert werden können.

Der sechste IMPULS im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe

IVM.UM.NEUN.PENDELN.FRM.EINE.STUNDE
findet statt am

Mittwoch den 15.06.2022 von 09.00 -10.00 Uhr.

Die Veranstaltung richtet sich an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunaler Praxis aus den Bereichen Mobilität – Arbeiten – Wohnen in der Region Frankfurt RheinMain.

Interessenten können sich bis Dienstag, den 14.06.2022 bei der ivm anmelden.

Weiterführende Links aus dem Beitrag zu den Studien der AGORA Verkehrswende

Wende im Pendelverkehr – wie Bund und Kommunen den Weg zur Arbeit fairer und klimagerechter gestalten können.

Der ÖV-Atlas Deutschland von Agora Verkehrswende zeigt, wie oft ein Bus oder eine Bahn abfährt – im Verhältnis zur Fläche, zur Einwohnerzahl und gesondert nur für den Fernverkehr. Denn die Abfahrtendichte ist ein entscheidender Faktor dafür, wie häufig Menschen den ÖV nutzen.

Die Studie „Klimaneutrales Deutschland 2050“ geht von dem durch den Bundestag beschlossenen Ziel aus und fragt, wie sich der Weg zur Klimaneutralität bis 2050 in einer ökonomisch tragfähigen Strategie beschreiben lässt.

In der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ engagieren sich bereits 198 Städte und Gemeinden für mehr Entscheidungsfreiheit bei der Anordnung von Tempolimits.

Hintergrund zur Veranstaltungsreihe

Pendlermobilität macht nicht an Grenzen halt. Viele Berufstätige fahren jeden Tag über Stadt-, Kreis- und Landesgrenzen zur Arbeit. Sie nutzen dabei mehrheitlich das Auto, aber auch Bus und Bahn oder das Fahrrad. Nur Wenige können zu Fuß zur Arbeit gehen. Die Entfernungen zwischen Wohn- und Arbeitsort steigen seit Jahren an. Wohnraum in den Kernstädten ist knapp, teuer und alternative Mobilitätsangebote sind nicht flächendeckend verfügbar. So ist ein knappes Fünftel aller Wege auf das Pendeln zur Arbeit zurückzuführen, doch der Pendelverkehr macht ein Drittel der Pkw-Fahrleistung aus.

In der Region Frankfurt RheinMain pendeln über eine Million Erwerbstätige, Auszubildende und Studierende jeden Tag – rund zwei Drittel von ihnen nutzen hierfür ihren eigenen Pkw. Die Wirkungen zeigen sich in der Auslastung der Verkehrssysteme und den verkehrsbedingten Emissionen.

Im Rahmen der beiden Förderprojekten „MOBITAT – Wohnen und Arbeiten 2050“ und „PendelLabor“ stellen wir uns den Fragen, wie Pendelmobilität nachhaltig gestaltet werden kann, wie Nachhaltigkeitsaspekte in Planungs- und Entscheidungsprozessen verankert werden können und wie wir die Menschen erreichen.

Jeden dritten Mittwoch im Monat um 9:00 Uhr wird es für jeweils 1 Stunde einen Impuls zur Pendelmobilität aus unterschiedlichen Blickwinkeln geben.
Mit dieser digitalen Veranstaltungsreihe möchte die ivm gemeinsam mit Ihren Projektpartnern auch über die Förderprojekte hinaus Aspekte zum Pendelverkehr in der Region Frankfurt RheinMain aufgreifen und vertiefen, mit Akteuren aus Politik, Fachverwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft in den Austausch treten und gemeinsam Ideen entwickeln.

Merken Sie sich auch gerne schon den nächsten Termin vor:

Mittwoch, den 20. Juli 2022 9:00 – 10.00 Uhr.

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stadt-Umland-Mobilität? Ziele und Strategien der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung in der Region Rhein-Main
Dr. Paula Quentin und Jost Buscher, TU Dortmund

Für den Block im Kalender

Als weitere Termine im 2. Halbjahr 2022 sind folgende Termine jeweils um 9.00 Uhr vorgesehen:

Weiterführende  Informationen zu unseren Förderprojekten

„MOBITAT – Wohnen und Arbeiten 2050“
„PendelLabor“
Masterplan Mobilität der Stadt Frankfurt am Main

SUMP_Finals_015

Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf ivm GmbH - https://www.ivm-rheinmain.de

Artikel drucken