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Preisverleihung an die "Schulradler 2016"

Rund 215.000 Fahrradkilometer haben Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Main-Gebiet beim Wettbewerb „Schulradeln 2015“ zurückgelegt. Damit hätten sie die Erde fünf Mal umrundet! Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zeichnete die Sieger am 13. April 2016 in Wiesbaden aus und gab zugleich den Startschuss für den Wettbewerb 2016: „Mit dem Rad zur Schule zu fahren, ist gesund und fördert Selbstständigkeit und Selbstvertrauen. Deshalb wollen wir mit dem Wettbewerb dazu motivieren.“

Beim Wettbewerb „Schulradeln 2015“ – veranstaltet von ivm und Klima-Bündnis Frankfurt – waren Schulen im Rhein-Main-Gebiet aufgerufen, in einem Drei-Wochen-Zeitraum mit möglichst großen Teams aus Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrern und Eltern möglichst viele Radkilometer zu sammeln. 69 Schulen beteiligten sich. Nach diesem erfolgreichen Start-up wird der Wettbewerb 2016 sogar hessenweit durchgeführt. Minister Al-Wazir ist Schirmherr des Wettbewerbs. Das „Schulradeln 2016“ ist ein zentrales Initialprojekt der neu gegründeteten „Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH)“.

Damit Schülerinnen und Schüler sicher unterwegs sind, hat die ivm in den vergangenen drei Jahren das Schülerradroutennetz Region Frankfurt RheinMain aufgebaut. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat sich daran mit rund 230.000 Euro aus dem Nationalen Radverkehrsplan beteiligt. Das Land Hessen hat 30.000 Euro für den Aufbau eines internetgestützten Schülerradroutenplaners beigesteuert. Dank der Unterstützung ist es der ivm möglich, für über 200 weiterführende Schulen in der Region Frankfurt RheinMain Schülerradrouten zu erarbeiten und Projekttage zur Radverkehrsförderung durchzuführen. Eine besondere Rolle und Pflege kommt dabei den entstandenen Netzwerken zu.

Die Preisträger des Wettbewerbs „Schulradeln 2015“ (Quelle Foto: Martin Joppen)

Prämierungen gab es in folgenden vier Kategorien:

Radelaktivste Schule 2015:

    1. Platz: Einhardschule aus Seligenstadt (23.425 km)
    2. Platz: Freie Comenius Schule Darmstadt (15.846 km)
    3. Platz: Frankfurter Musterschule (15.499 km)

Schule mit den radelaktivsten Teilnehmern 2015:

    1. Platz: Berufliche Schule Groß-Gerau (durchschnittlich 350 km/Teammitglied)
    2. Platz: Mainzer Theresianum (durchschnittlich 337 km/Teammitglied)
    3.Platz: Claus-von-Stauffenberg-Schule aus Rodgau (durchschnittlich 299 km/Teammitglied)

Größtes Team 2015:

    1. Platz: Frankfurter Musterschule (240 Teilnehmer)
    2. Platz: Seligenstädter Einhardschule (217 Teilnehmer)
    3. Platz: Heinrich-von-Kleist-Schule aus Eschborn (177 Teilnehmer)

Beste Aktion zum Thema Radfahren 2015:


„Radfahren ist nicht nur gesund, es schont das Klima und entlastet den Verkehr. Mit den Projekten Schülerradroutennetz Frankfurt RheinMain und dem Wettbewerb Schulradeln wollen wir schon in der Schule für das Radfahren werben. Dazu haben wir Schülerinnen und Schüler aktiv in die Erarbeitung des Schülerradroutennetzes mit einbezogen und gemeinsam ein passgenaues digitales Angebot entwickelt. Das hat bundesweit Vorbildcharakter“, sagte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. „Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen eindrucksvoll, welchen Stellenwert das Radfahren bei den Kindern und Jugendlichen bereits heute schon hat“, so Bomba weiter.

Hintergrund zum Projekt Schülerradroutennetz Region Frankfurt RheinMain

Die ivm GmbH erarbeitet gemeinsam mit den Kreisen und Städten ein Schülerradroutennetz für die weiterführenden Schulen. Mit Hilfe des Internetportals www.radroutenplaner.hessen.de/ schule wird es künftig für Eltern und Schüler möglich sein, sich eine persönliche Route von Zuhause bis zur Schule empfehlen zu lassen, die als Schulweg besonders geeignet ist. Ziel ist es, das Radfahren zur Schule sicherer und attraktiver zu gestalten.
Zugleich soll das Verkehrsmittel Fahrrad stärker in das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler und auch der Eltern gerückt werden. Den Eltern sollen durch das Angebot des Routenplaners auch Ängste genommen werden, ihre Kinder eigenverantwortlich mit dem Fahrrad fahren zu lassen. Erfahrungen zeigen, dass Eltern oft aufgrund mangelnder Kenntnis sicherer Fahrradrouten ihre Kinder lieber mit dem Auto zur Schule fahren. Durch sogenannte Elterntaxis führt dies wiederum zu Verkehrsproblemen vor vielen Schulen.

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[framed_box width=“300px“ rounded=“false“ bgColor=“#ffffff“]Ansprechpartner/-in
Jens Vogel
Stefanie Hartlep [/framed_box] [/one_half]

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Das Projekt wurde im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Der Wettbewerb „Schulradeln 2016“ ist eine gemeinsame Initiative von ivm GmbH und Klima-Bündnis im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH)“
Partner Logos
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WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

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Film zur Nahmobilität in Hessen

Hessen fördert den Umstieg aufs Rad oder zu Fuß. [/four_fifth_last]
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Pressemitteilung

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

215.000 Kilometer zur Schule geradelt – Minister Al-Wazir zeichnet Sieger aus

Presseecho

Frankfurter Rundschau Online

Besser Radeln als Elterntaxi

OP-Online

Al-Wazir zeichnet Projekte aus – Bessere Radwege zur Schule

Frankfurter Neue Presse

Verkehrsminister Al-Wazir kürt Sieger des Wettbewerbs Schulradeln

Die Welt

Regionales: Verkehrsminister Al-Wazir kürt Sieger des Wettbewerbs Schulradeln

FOCUS

Verkehr: Verkehrsminister Al-Wazir kürt Sieger des Wettbewerbs Schulradeln

Bundesverkehrsportal

„Schulradeln“ statt „Elterntaxi“: GRÜNE für mehr Spaß und Bewegung auf dem Schulweg

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