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Workshop zum Erfahrungsaustauch

Am 17. November 2016 trafen sich aktuelle und „erfahrene“ Programmteilnehmer, Programminteressierte und Netzwerkpartner zu einem Erfahrungsaustausch in der IHK Frankfurt. Zu dem Treffen waren Programmteilnehmer und Interessierte aus den Programmbereichen Frankfurt und Darmstadt eingeladen.

Angeregter Austausch unter den Programmteilnehmern

Dr. Alexander Theiss, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt, konnte rund 50 Workshopteilnehmer begrüßen. Dr. Theiss bekräftigte die Relevanz des Themas „Nachhaltige Mobilität“ auch für die IHK Frankfurt. Mobilität und Standortpolitik lassen sich nicht trennen und deshalb war das Engagement der IHK hier eine logische Konsequenz.
Da eine IHK natürlich auch Vorbildfunktion hat, versteht es sich von selbst, dass die IHK nicht nur als Netzwerkpartner das Beratungsprogramm unterstützt, sondern sich auch selbst als Teilnehmer mit der eigenen Mobilität auseinandersetzt.
Diesen Faden griff auch Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm GmbH, auf. Die ivm GmbH begleitet als Netzwerkpartner die Organisation in den verschiedenen Programm-bereichen und die individuellen Beratungen in den Unternehmen und Behörden. Immer mehr Unternehmen und Behörden erkennen die Relevanz des Themas Mobilität und nehmen am Programm teil. Daher freute sie sich besonders über die Programminteressierten, die zum Workshop gekommen waren.


Dr. Alexander Theiss (Geschäftsführer Standortpolitik IHK Frankfurt) und Heike Mühlhans (Geschäftsführung ivm GmbH) (Quelle Foto: Jochen Müller Fotografie)

Erfahrungsberichte von Programmteilnehmern

Für diese war der Workshop sicher besonders spannend, denn zu Beginn kamen drei Programmteilnehmer zu Wort, um über ihre Erfahrungen zu berichten. Die Betriebsrats-mitglieder Haller und Springmann vom Landeswohlfahrtsverband Hessen berichteten über die Initiative des Betriebsrats zur Programmteilnahme in Zusammenhang mit einer vorübergehenden Verlegung des Dienstortes. Die Bewirtschaftung der Stellplätze in Verbindung mit der Einführung des Jobtickets führt zu sichtbaren Erfolgen bei der Veränderung der Verkehrsmittelwahl für den täglichen Arbeitsweg.

Stephan Färber vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zeigte den langwierigen und mit Hilfe der Programmteilnahme schließlich erfolgreich abgeschlossenen Weg des BAFA zum Jobticket auf. Zugleich beschrieb er jedoch, wo sich im Verlauf der Bearbeitung Hürden ergeben, die nun überwunden werden müssen.

Die cosnova GmbH konnte aufgrund diverser Aktivitäten im Bereich Human Resources bereits eine Reihe von Maßnahmen in den Prozess einspeisen. Die Einführung von Fahrrädern für die Mitarbeiterinnen und Mitrbeiter, Dusch- und Umkleidemöglichkeiten sind hier beispielsweise zu nennen. Dennoch wurden weitere interessante Maßnahmenbereiche erkannt und z.B. noch während des laufenden Beratungsprozesses das Jobticket eingeführt. Die Abnahmezahlen für das Jobticket verweisen auf erste Erfolge des Prozesses. Doch die cosnova GmbH hat für die nächsten Jahre noch weitere Aktivitäten im Blick.


Gaben ihre Erfahrungen anschaulich weiter: Reinhold Halle und Marc Oliver Gutzeit (Landeswohlfahrtsverband Hessen, Darmstadt), Stephan Färber (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – BAFA, Eschborn), Claudia Walkenhorst (cosnova GmbH, Sulzbach Taunus) (Quelle Fotos: Jochen Müller Fotografie)

Diskussionen und Austausch an fünf Thementischen

Im Anschluss wurden an fünf Thementischen unterschiedliche Fragestellungen diskutiert. Hier gaben Vertreter des ADAC Hessen Thüringen, der Kreisverwaltung Groß-Gerau, der RMV GmbH, des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung, der Entega AG und von Fermont Impulse und Informationen als Diskussionseinstieg. Rege Diskussionen an Tischen zeigten, dass der Austausch untereinander eine wichtige Ergänzung des Gesamtprogramms darstellt.

Das Beratungsprogramm wird in den beiden IHK-Bereichen auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf ivm GmbH - https://www.ivm-rheinmain.de

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