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DECOMM 2012 – 2. Deutsche Konferenz zum Mobilitätsmanagement

Mobilitätsmanagment 2.0 – Neue Wege zu mehr Multimodalität – Rund 120 Expertinnen und Experten trafen sich in Hannover zur DECOMM 2013 um sich über den Beitrag des Mobilitätsmanagements für ein Mehr an Multimodalität im alltäglichen Verkehrsverhalten auszutauschen.

Nach einem Blick in die Region Hannover – mit dem Verkehrsentwicklungsplan pro Klima hat die Region Hannover einen innovativen und zugleich bewährten Weg beschritten, das Mobilitätsmanagement als Handlungsfeld in der regionalen Mobilitätsplanung zu verankern und die Mobilitätsmanagerin Eva Hannak hat hieraus die konkrete Aufgabe erhalten, für die Region Hannover ein umfassendes Mobilitätsmanagement aufzubauen und umzusetzen – wurden unter dem Titel ÖPNV, Carsharing & Co. – der ÖPNV als Mobilitätsprovider konkrete Praxisbeispiele präsentiert, wie der ÖPNV erfolgreich multimodale Angebote fördern und aus einer Hand anbieten kann.

Mit dem Beitrag zu Hannover Mobil zeigte Martin Röhrleff auf, wie aus den bisherigen Erfahrungen heraus Hannover Mobil als Integriertes Mobilitätsprodukt einen breiten Kundenstamm ansprechen kann. Mit der Vision „Wie bewegst du dich morgen? – Das Projekt „Mobilität 2030“ zeigte Prof. Dr. Stephan Rolfes, Vorstand der Stadtwerke Osnabrück AG eindrucksvoll, wie die Intermodale Verknüpfung verschiedener Verkehrsträger zu einem Multimodalen Angebot gelingen kann und warum dies auch eine Aufgabe der Stadtwerke sein sollte.

In dem Vortragsblock Multimodalität ganz praktisch erläuterte Dr. Bastian Chlond anhand empirischer Erkenntnisse aus dem deutschen Mobilitätspanel, was es aus Nutzersicht eigentlich heißt multimodal unterwegs zu sein und welche Anforderungen sich hieraus an die Gestaltung Multimodaler ergeben. Welchen Beitrag des Fahrrad und Fahrradvermietangebote als Baustein des Multimodalen Angebotes leisten, beleuchteten Jörg-Thiemann Linden vom Deutschen Institut für Urbanistik sowie Uwe Hiltmann, der als Geschäftsführer von MVGmeinRad das Mainzer Fahrradvermietsystem vorstellte.

Am zweiten Veranstaltungstag wurden dann im Rahmen zweier Fachworkshops die Themen

„Facebook, Twitter & Co. – Einsatz neuer Medien und sozialer Netzwerke
im Mobilitätsmanagement“

und
Neue Formen der Mobilität im ländlichen Raum – multimodale Angebote
als Baustein der Mobilitätssicherung“

vertiefend diskutiert.

Der Impulsvortrag Social Media – Trends und Nutzergruppen von Helga Jonuschat vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel in Berlin reflektierte die verschiedenen Anknüpfungspunkte und ermöglichte vor allem eine Einordnung der verschiedenen Formen sozialer Medien und deren Spezifika.

Weitere Informationen zu den vorgestellten Themen sowie die Vorträge zur Veranstaltung erhalten Sie auf den Internetseiten der Transferstelle Mobilitätsmanagement.

Dieser Artikel wurde veröffentlicht auf ivm GmbH - https://www.ivm-rheinmain.de

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